Wie alles anfing
Im Sommer 2006 schrieb Irmgard Spittler, Nepalmissionarin an Hans Brandt, Mitarbeiter bei Inaktion Wiedenest und Juropa: „Wenn ihr jetzt mit Juropa den Sola-Gedanken in ganz Europa verbreiten wollt, wieso nicht auch hier in Nepal?“
Da Hans in Europa schon genug zu tun hatte, konnte er die Anfrage nicht persönlich in Angriff nehmen. Deshalb beauftragte er zwei Bibelschüler, die im Praktikum nach Nepal flogen und Sommerlager-Erfahrung mitbrachten, Möglichkeiten vor Ort zu prüfen. So bildete sich ein Jahr später mit der Unterstützung vom Missionshaus ein Team von vier Sola-Mitarbeitern.
Unser Anliegen
Über die Hälfte der Erdbevölkerung ist unter 15 Jahren und trotzdem sind unsere Gemeinden hauptsächlich auf Erwachsene fixiert (Jennifer Toledo, Afrikamissionarin).
Gott baut sein Reich in Nepal und es gibt viele Gemeinden, die wachsen. Trotzdem trifft die Aussage von Jennifer Toledo auch auf Nepal zu. Es ist in der Kultur normal, dass Kinder in einer Gemeinschaft von Erwachsenen keine Rolle spielen. Eine Arbeit, die darauf ausgerichtet ist, ihnen Gott in Wort und Tat näher zu bringen, gibt es deswegen nur selten.
Wir glauben, dass es eine Chance für die Gemeinde ist, wenn Kinder die Priorität bekommen, die Jesus ihnen zugesprochen hat, als er sagte: “Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran“. Wir wollen nicht warten, bis sie werden wie wir, sondern lernen, Gott mit ihren Augen zu sehen.
Das Team 2008

Ben Schmid, Abel Hoffmann, Kati Ewert, Susanne Beier