Nepal im Herbst 2008: 30 entschlossene Teenager laufen durch Pokhara, um Lot zu befreien. In einer Schlucht werden die Entführer gestellt und es entbrennt ein heftiger Kampf: Schnick, Schnack, Schnuck mit Speer, Schild und Schwert. Nachdem die Entführer besiegt und Lot befreit ist, marschieren Freund und Feind wieder ins Lager zurück: die Teepause wartet.
Die nepalesischen Kämpfer hatten sich nicht in Zeit und Ort vertan, sondern waren Teil eines Sommerlagers, bei dem es um Abrahams Abenteuer mit Gott ging. Das Lager wurde von einem vierköpfigen deutschen Team in Zusammenarbeit mit dem Forum Wiedenest unterstützt.
Die Fazit der nepalischen Leitung: „Wir brauchen euch drei Mal: jetzt habt ihr 90% gemacht, beim zweiten Mal macht ihr 50%, beim dritten Mal nur noch 30%. Danach führen wir das Lager selbständig durch und seid ihr uns als Besucher willkommen.“
Im April 2010 geht es also in die zweite Runde! Mit der Erfahrung vom letzten Lager übernehmen die Nepalis 50% der Vorbereitung und der Durchführung. Schwerpunkt des deutschen Teams ist es, diese Vorbereitungen zu begleiten und Impulse zu geben. Höhepunkt ist eine Woche gemeinsame Vorbereitungszeit vor Ort und die anschließende Durchführung.
Nepal-Blog 2010
Hier kannst du nachlesen, was die Vorbereitungen für das Sola in Nepal 2010 so machen. Und wenn es dann im April 2010 endlich so weit ist, kommen hier (so oft, wie wir Zeit und Internet finden), ganz frisch unsere Eindrücke vom schönen Land und seinen Leuten rein.
Trotz Streik in Pokhara und Aschewolken über Europa sind alle Teammitglieder wieder wohlbehalten zurück in Deutschland angekommen.
Eva und ich (Archi) waren noch etwas länger dort, um auszuloten, ob es eine Langzeitperspektive für uns in Nepal gibt. Wir hatten viele gute Gespräche und dabei ist rausgekommen, dass es sinnvolle Plätze für uns gibt. Eva könnte Physiotherapeuten [...] » mehr
Heute noch keine einzige Hupe gehört - es wird gestreickt und wir sitzen erst mal fest. Morgen versuchen wir nochmal wegzukommen, aber wahrscheinlich wird das auch nichts » mehr
Nach dem Camp sind Eva und ich (Arturi) noch länger in Pokhara geblieben. Unser Plan ist es morgen nach Kathmandu aufzubrechen. Auf dem Weg wollen wir einen Zwischenstopp für einen weiteren Besuch einlegen. Das heisst erst eine Stunde mit einem ‘local-bus’ nach Kahlreni und von dort aus am Sonntag dann mit den ‘tourist-bus’ nach Kathmandu.
Heute [...] » mehr
Susanne und ich sind heut um 15Uhr in Düsseldorf angekommen (2h später als geplant) Susanne ist direkt nach Spanien weiter geflogen. Haben das Gefühl, die einzigen auf der Welt gewesen zu sein, die ihre regulären Flüge bekommen haben! Bloß unsere Rucksäcke haben’s nicht so schnell geschafft und werden bis Freitag nachgeliefert. Überall gab es Leute, [...] » mehr
Noch koennen wir unserem Glueck noch nicht ganz glauben, aber anscheinend ist unser Flug nicht von der Flugsperrung betroffen, weil wir ueber Istanbul fliegen, wo die boese Vulkanwolke nicht hingekommen ist - praise the Lord! Susanne und ich (Abel) sitzen grad in Kathmandu am fast menschenleeren Flughafen, gleich geht’s nach Delhi, wo sich die Menschen, [...] » mehr
Heute hielt Susanne ein Seminar über Gottes Geschichte mit den Menschen – von Adam und Eva bis zur Vollendung von Gottes Reich und dem ewigen Leben mit Ihm. Bewegt von Gottes Treue zu uns und Seinem Weg, Sein Heil für alle Menschen greifbar werden zu lassen, schloss sich dem Seminar eine spontane Zeit des Singens [...] » mehr
Es ist das Jahr 2067 angebrochen! In Nepal ist heute Neujahr. Allerdings konnte uns noch keiner sagen, was denn Besonderes im Jahre 0 passiert ist. Anlässig des Silvesterfestes gab es auch hier auf dem Camp ein besonderes Programm. Jeder durfte sein Können und sein Talent zeigen. Für die meisten Nepalis war diese Gelegenheit ein gefundenes [...] » mehr
Puh, Tag 1 hat uns ziemlich geschafft! Vor allem Susanne hatte viele Verantwortlichkeiten als Tagesleiterin, Seminarsprecherin, König Nebukadnezzar, der alle Teilnehmer des Camps gefesselt nach Babylon führte, und als Leiterin von einem recht komplexen Geländespiel. Wir fielen alle erschöpft ins Bett, waren aber super dankbar für den Tag!
Es sind 40 junge Nepalis, die zum Camp [...] » mehr
Ein kühlender Wind weht leicht durch die mit Gitter ausgestatteten Fenster und vertreibt langsam die Hitze des Tages. Noch ist jeder von uns beschäftigt mit seinen letzten Vorbereitungen für das Camp, das morgen früh um 8:00 mit Materialtransport beginnt. Eva sitzt am Küchentisch und schreibt im Kerzenschein (Stromausfall) eine Geheimschrift mit Milch (improvisiert aus Kaffeeweißer [...] » mehr
Das Programm für das Camp steht! Und dass nach knapp vier Tagen Planung! Gestern und Vorgestern wurde ganz modern auf einer 1m x 2,5m großen Multi-Touch fähigen multimedia Arbeitsfläche geplannt. Diese Fläche ist portabel, sehr leicht und total intuitiv zu bedienen. Meistens hängt sie an der Wand aber zum Arbeiten wird sie abgenommen und auf [...] » mehr
Aktuelles Spendenprojekt: Der Wiedenester Jugendfonds Wiedenest fördert sozial-diakonische Jugendarbeit mehr