Weise Lebensplanung für den letzten Lebensabschnitt auf Erden

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden (Ps 90,12)

Wir tun uns etwas Gutes, wenn wir die Zukunft gestalten, solange wir gesund sind. Und auch unseren Angehörigen können wir das Leben durch konkrete Vorkehrungen sehr erleichtern. Das Seminar wendet sich vor allem an Menschen im Seniorenalter, aber auch an ihre Kinder, die rechtzeitig einbezogen werden sollten. Wer seinen Nachlass regelt, muss viel beachten. Kleine Fehler können schlimme Folgen haben. Wissen Sie, was passiert, wenn Sie ein Testament „sehr ordentlich“ mit Computer geschrieben haben? (Vorsicht!) Oder welche Formulierungen zu Komplikationen führen können, z.B. im Zusammenhang mit dem Berliner Testament? Was kann man tun, wenn man den Eindruck hat, dass das Leben eines Angehörigen in unangemessener Weise künstlich verlängert wird? Wie ist es mit Sterbehilfe und Organspende? Eine gut formulierte Patientenverfügung gibt verwandten Personen ein Mittel in die Hand, um in Lebenskrisen nach den Vorstellungen des Leidenden zu handeln.
Diese und ähnliche Fragestellungen werden von Fachleuten behandelt.

Themen:

  • Geistliche Vorbereitung aufs Sterben (Andrea Kallweit-Bensel, Seelsorgerin)
  • Finanzielle Vorbereitungen: Verfügungen von Todes wegen (Mark Langenbach, Rechtsanwalt und Steuerberater)
  • Vorbereitung für Leidenszeiten: Patientenverfügung und Generalvollmacht (Dr. Hans Günter Langenbach, Notar a.D.)
  • Vorbereitungen für die Bestattung (Uwe Pfingst, Unternehmer)

 



08.12.2012
Zeit: Beginn: 9:30 Uhr mit Stehkaffee, Ende: ca. 17:00 Uhr
Preis: 28 €
Leiter: Walter Franz
Referenten: Andrea Kallweit-Bensel, Mark Langenbach, Dr. Hans Günter Langenbach, Uwe Pfingst