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	<title>Wiedenest Worldwide</title>
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	<description>Ein Blog von: wiedenest.de/worldwide</description>
	<pubDate>Sun, 02 May 2010 17:00:58 +0000</pubDate>
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		<title>Alle wieder zurück</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 16:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz Streik in Pokhara und Aschewolken über Europa sind alle Teammitglieder wieder wohlbehalten zurück in Deutschland angekommen.
Eva und ich (Archi) waren noch etwas länger dort, um auszuloten, ob es eine Langzeitperspektive für uns in Nepal gibt. Wir hatten viele gute Gespräche und dabei ist rausgekommen, dass es sinnvolle Plätze für uns gibt. Eva könnte Physiotherapeuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz Streik in Pokhara und Aschewolken über Europa sind alle Teammitglieder wieder wohlbehalten zurück in Deutschland angekommen.<br />
Eva und ich (Archi) waren noch etwas länger dort, um auszuloten, ob es eine Langzeitperspektive für uns in Nepal gibt. Wir hatten viele gute Gespräche und dabei ist rausgekommen, dass es sinnvolle Plätze für uns gibt. Eva könnte Physiotherapeuten trainieren und ich könnte in der EDV mithelfen. Beides sind aber nur ca. 50% Stellen. Mehr zu arbeiten würde heißen, Nepalis Arbeit wegzunehmen, die sie gut genug selber machen. Es bleibt die Visa-Frage für uns offen, da einer von uns beiden für ein Visum eine 100%-Stelle benötigt.</p>
<p>Das SoLa-Projekt ist bis auf ein paar Nacharbeiten für dieses Jahr abgeschlossen. Bei den letzen Gesprächen mit den Nepalis wurde noch mal deutlich, dass sie von der Zeit profitiert haben und sich auch 2011 eine solche Freizeit wünschen. Das heißt aber konsequenterweise, dass das deutsche Team noch weiter in den Hintergrund tritt. 2008 war die Vorbereitungs- und Durchführungsaufteilung 10% Nepalis 90% Deutsche, 2010 dann 50-50% und 2011 soll das deutsche Team nur noch 10% übernehmen. Da kommt noch eine Menge Arbeit auf die Nepalis zu, aber sie sind fitt und pfiffig genug, diese zu stemmen.<br />
Ein Gebetsanliegen bleiben die Finanzen. Bis jetzt wurde die Freizeit von Deutschland aus mit Spendengeldern finanziert - wenn aber etwas langfristiges daraus werden soll, müssen andere Wege gefunden werden.</p>
<p>Sobald es etwas Neues zu berichten gibt, werden wir es hier berichten. Am Besten also den <a href="http://www.wiedenest.de/wordpress/?feed=rss2">RSS-Feed</a> abonnieren und auf dem Laufenden bleiben.</p>
<p><a href="http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-content/img_7530.JPG" title="Die Löwen aus der Löwengrube in die Daniel geworfen wurde"><img src="http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-content/img_7530.thumbnail.JPG" alt="Die Löwen aus der Löwengrube in die Daniel geworfen wurde" /></a></p>
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		<title>Stille in Pokhara</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 03:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute noch keine einzige Hupe gehört - es wird gestreickt und wir sitzen erst mal fest. Morgen versuchen wir nochmal wegzukommen, aber wahrscheinlich wird das auch nichts
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute noch keine einzige Hupe gehört - es wird gestreickt und wir sitzen erst mal fest. Morgen versuchen wir nochmal wegzukommen, aber wahrscheinlich wird das auch nichts</p>
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		<title>Streiken oder nicht streiken, dass ist morgen die Frage</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 16:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Camp sind Eva und ich (Arturi) noch länger in Pokhara geblieben. Unser Plan ist es morgen nach Kathmandu aufzubrechen. Auf dem Weg wollen wir einen Zwischenstopp für einen weiteren Besuch einlegen. Das heisst erst eine Stunde mit einem &#8216;local-bus&#8217; nach Kahlreni und von dort aus am Sonntag dann mit den &#8216;tourist-bus&#8217; nach Kathmandu.
Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Camp sind Eva und ich (Arturi) noch länger in Pokhara geblieben. Unser Plan ist es morgen nach Kathmandu aufzubrechen. Auf dem Weg wollen wir einen Zwischenstopp für einen weiteren Besuch einlegen. Das heisst erst eine Stunde mit einem &#8216;local-bus&#8217; nach Kahlreni und von dort aus am Sonntag dann mit den &#8216;tourist-bus&#8217; nach Kathmandu.<br />
Heute erreichte uns die Nachricht das morgen evtl. gestreickt wird. Die Einheimischen haben diese Info auch erst heute bekommen. Streiken heisst, das irgendeine Partei irgendetwas erreichen will. In diesem Fall gefällt es den Maoisten nicht dass die Privatschulen im Land die Gebühren um bis zu 25% erhoben haben. Da morgen das neue Schuljahr anfängt, ist es anscheinend eine gute Idee an diesem Tag seine Forderungen kundzutun. Wenn ein Streick ausgerufen wird, werden Verkehrswege blockiert und Geschäfte geschlossen. Die Hauptverkehrswege in Pokhara zu sperren ist keine große Kunst, denn es gibt nur wenige wichtige Kreuzunge und wenn die dicht sind geht kaum etwas mehr. Bei der Schließung der Geschäfte versichert man sich der Mitarbeit der Besitzer in dem man Streickbrechern die Einrichtung zertrümert.<br />
Allein das Touristenviertel bleibt normallerweise von Streiks verschohnt. Und teilweise lässt man wohl auch Busse, in denen nur Touristen sitzen passieren. Tja wir leben nicht im Touriviertel und wollen auch den ersten Teil der Strecke nicht mit einem Touribus hinter uns bringen. Kann also sein dass wir noch ein oder zwei Tage länger in Pokhara bleiben müssen. Oder auch nicht. Es kommt wohl nicht selten vor, dass ein spontan angesagter Streick, noch spontaner wieder abgesagt wird. Wir werden morgen sehen.</p>
<p>Artur</p>
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		<title>angekommen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 23:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne und ich sind heut um 15Uhr in Düsseldorf angekommen (2h später als geplant) Susanne ist direkt nach Spanien weiter geflogen. Haben das Gefühl, die einzigen auf der Welt gewesen zu sein, die ihre regulären Flüge bekommen haben! Bloß unsere Rucksäcke haben&#8217;s nicht so schnell geschafft und werden bis Freitag nachgeliefert. Überall gab es Leute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne und ich sind heut um 15Uhr in Düsseldorf angekommen (2h später als geplant) Susanne ist direkt nach Spanien weiter geflogen. Haben das Gefühl, die einzigen auf der Welt gewesen zu sein, die ihre regulären Flüge bekommen haben! Bloß unsere Rucksäcke haben&#8217;s nicht so schnell geschafft und werden bis Freitag nachgeliefert. Überall gab es Leute, die schon seit Tagen auf ihren Flug gewartet hatten. Düsseldorf wurde gerade mal eine Stunde vor unserer Landung für internationalen Flugverkehrsverkehr geöffnet - wenn das nicht Maßarbeit ist <img src='http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Danke für alles Mitdenken und Mitbeten!</p>
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		<title>Deutschland, wir kommen!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 08:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch koennen wir unserem Glueck noch nicht ganz glauben, aber anscheinend ist unser Flug nicht von der Flugsperrung betroffen, weil wir ueber Istanbul fliegen, wo die boese Vulkanwolke nicht hingekommen ist - praise the Lord! Susanne und ich (Abel) sitzen grad in Kathmandu am fast menschenleeren Flughafen, gleich geht&#8217;s nach Delhi, wo sich die Menschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch koennen wir unserem Glueck noch nicht ganz glauben, aber anscheinend ist unser Flug nicht von der Flugsperrung betroffen, weil wir ueber Istanbul fliegen, wo die boese Vulkanwolke nicht hingekommen ist - praise the Lord! Susanne und ich (Abel) sitzen grad in Kathmandu am fast menschenleeren Flughafen, gleich geht&#8217;s nach Delhi, wo sich die Menschen, anscheinend seit Tagen stapeln, weil sie weder weiterfliegen, noch den Flughafen verlassen koennen (weil Indien dafuer ein Visum verlangt)&#8230; Eine andere deutsche Familie (Herms), sitzt hier schon seit  Tagen fest und kann nicht raus, weil sie ueber London fliegen. Es bleibt also spannend&#8230;</p>
<p>Haben grad online bei Turkish Airlines eingecheckt, der Flug scheint also tatsaechlich zu gehen!</p>
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		<title>Who is German´s best friend?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 17:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hielt Susanne ein Seminar über Gottes Geschichte mit den Menschen – von Adam und Eva bis zur Vollendung von Gottes Reich und dem ewigen Leben mit Ihm. Bewegt von Gottes Treue zu uns und Seinem Weg, Sein Heil für alle Menschen greifbar werden zu lassen, schloss sich dem Seminar eine spontane Zeit des Singens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hielt Susanne ein Seminar über Gottes Geschichte mit den Menschen – von Adam und Eva bis zur Vollendung von Gottes Reich und dem ewigen Leben mit Ihm. Bewegt von Gottes Treue zu uns und Seinem Weg, Sein Heil für alle Menschen greifbar werden zu lassen, schloss sich dem Seminar eine spontane Zeit des Singens an, um Gott zu danken. Unter den Teilnehmern sind auch Jugendliche, die eine sehr niedrige Bildung haben, worauf wir uns immer wieder in unseren Seminaren und Workshops einstellen müssen. Aber ich ziehe den Hut vor ihnen, wenn ich sehe, mit wie viel Leidenschaft sie Gott loben und ihren Glauben leben, der sie viel mehr kostet als mich in good old Germany.<br />
Vieles können wir hier in Nepal mit unserer westlichen Prägung nicht verstehen: Warum essen Nepalis so wenig Früchte, die es hier so lecker gibt? Warum krähen nachts um halb 2 die Hähne? Warum macht nur Dhal Bat satt? Warum schleppen immer nur Frauen die schweren Lasten – sogar beim Haus- und Straßenbau? Warum benutzt man das gleiche Taschentuch, um eine blutende Wunde zu säubern und sich im Anschluss den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen? Warum lässt man den Müll einfach da fallen, wo man ihn produziert? Warum hat nur den Fahrer auf dem Motorrad einen Helm auf und der oder auch die Mitfahrer nicht?<br />
Auf der anderen Seite genießen wir auch the Nepali way of living und staunen darüber: Die Teilnehmer haben kaum Gepäck mitgebracht – 2-3 Garnituren Kleidung reichen, es wird einfach zwischendrin mal mit der Hand (wie sie es auch daheim machen) was gewaschen. Kulturbeutel und Handtuch habe ich hier noch gar nicht gesehen. Es gibt keine Schlangen vor dem Damenklo oder vor dem Spiegel (den gibt es sowieso nicht). Die Mahlzeiten laufen Geschirrtechnisch mit Minimalaufwand ab: 3 große Töpfe und jeder hat einen Blechteller und Löffel. Jeder wäscht sein eigenes Geschirr ab und Tische müssen weder gedeckt noch gesäubert werden, da sie nicht existieren. Jeder sucht sich einen Platz auf dem Boden oder auf einer Treppenstufe zum Essen oder Schreiben oder Basteln und Malen. Essen gibt es, wenn es fertig ist (nicht unbedingt, wenn es auf dem Programm steht) oder wenn das Spiel zu Ende ist, bei dem das Küchenteam mitspielt J. Kein Stress und keine deutsche Perfektion und trotzdem klappt´s!<br />
Übrigens: German´s best friend in Nepal ist die Toilette! Archi macht da die einzige Ausnahme.</p>
<p>Alles Liebe,<br />
Eva</p>
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		<title>Happy new year!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 16:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist das Jahr 2067 angebrochen! In Nepal ist heute Neujahr. Allerdings konnte uns noch keiner sagen, was denn Besonderes im Jahre 0 passiert ist. Anlässig des Silvesterfestes gab es auch hier auf dem Camp ein besonderes Programm. Jeder durfte sein Können und sein Talent zeigen. Für die meisten Nepalis war diese Gelegenheit ein gefundenes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist das Jahr 2067 angebrochen! In Nepal ist heute Neujahr. Allerdings konnte uns noch keiner sagen, was denn Besonderes im Jahre 0 passiert ist. Anlässig des Silvesterfestes gab es auch hier auf dem Camp ein besonderes Programm. Jeder durfte sein Können und sein Talent zeigen. Für die meisten Nepalis war diese Gelegenheit ein gefundenes Fressen. Auf der Bühne spassige Dinge zum Besten geben, darin sind sie ganz groß! Das Sympatische daran ist, dass sie am liebsten sich selbst und nicht andere lächerlich machen. So ist auch die Bereitschaft, über sich zu lachen und lachen zu lassen, angenehm hoch. Jede Gruppe hat etwas vorbereitet, aber auch die Küche und die Camp-Leitung hat sich nicht die Chance entgehen lassen.<br />
Abends gab es noch Lagerfeuer. Eigentlich mögen die Nepali kein Lagerfeuer, der Grund, warum sie es machen, so sagten sie uns, ist, dass sie mal gern Würstchen grillen wollten. Mit Spannung habe ich diese erwartet und wurde vom Geschmack bitter enttäuscht.</p>
<p>Eins unserer Geschenke für das Camp war eine riesige Salami. Schon beim Überreichen war die Verunsicherung groß. Was macht man mit dem Ding? Zum Frühstück gibt es Reis oder Nudeln, sonst fast immer Reis mit unterschiedlichen<br />
Sossen. Salami passte da wohl nirgendwo bei. Aufs Brot tun, ist auch nicht, denn das haben wir bisher nur in Restaurants bekommen oder uns selbst besorgt. Die Lösung wurde heute bei der Tee-Pause gefunden - die Salami wurde in Stücke geschnitten, angebraten und zum Tee serviert. Das Urteil der Nepalis war eindeutig - zu salzig und deswegen nicht genießbar. Ich sehe es mal als Rache für die Würstchen.</p>
<p>Archi</p>
<p>P.S. Abel geht es wieder besser!<br />
P.P.S. Heute haben wir endlich den Himalaya sehen können!  Um diese Jahreszeit ist das leider ein seltener Anblick.</p>
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		<title>Das Camp ist gut gestartet</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 19:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Puh, Tag 1 hat uns ziemlich geschafft! Vor allem Susanne hatte viele Verantwortlichkeiten als Tagesleiterin, Seminarsprecherin, König Nebukadnezzar, der alle Teilnehmer des Camps gefesselt nach Babylon führte, und als Leiterin von einem recht komplexen Geländespiel. Wir fielen alle erschöpft ins Bett, waren aber super dankbar für den Tag!
Es sind 40 junge Nepalis, die zum Camp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, Tag 1 hat uns ziemlich geschafft! Vor allem Susanne hatte viele Verantwortlichkeiten als Tagesleiterin, Seminarsprecherin, König Nebukadnezzar, der alle Teilnehmer des Camps gefesselt nach Babylon führte, und als Leiterin von einem recht komplexen Geländespiel. Wir fielen alle erschöpft ins Bett, waren aber super dankbar für den Tag!<br />
Es sind 40 junge Nepalis, die zum Camp gekommen sind – aus Kathmandu, Lamjung und Pokhara. Dann haben wir noch ein Küchenteam, das uns super versorgt - das heißt allerdings, Reis und gut gewürztes Gemüse (Kichererbsen oder Linsen mit Kartoffeln) zum Frühstück J.<br />
Ein lustiges Gespräch, das ich heute morgen hatte, drehte sich auch um´s Essen. Ich fragte Samjana, ob sie denn gut geschlafen hätte (wir vier Deutschen schlafen in unserer INF-Flat, alle anderen hier auf dem Gelände). Sie antwortete entschieden „No!“, Ich vermutete wegen allen möglichen Gründen (Hitze, zu lange gequatscht, Stechmücken,…) und war dann sehr amüsiert über ihre Begründung: „I was so hungry!“ Und zwar nicht, weil sie nichts zu abend gegessen hatte (es gab sehr leckere Kartoffeln mit Gemüse), sondern weil sie KEIN Dhal Bat (Reis mit Linsen) zu essen bekommen hatte! Wir Deutschen waren satt geworden und uns hat nichts gefehlt… Tja, so unterschiedlich kann man sein J. Nepalis können noch so viel essen, wenn es kein Dhal Bat ist, dann bleiben sie hungrig.<br />
Wir sind begeistert davon, wie toll und kreativ die Nepalis bei dem Seminar und Workshops mitmachen! Unser Anliegen ist ja, die Methode eines Einheitsprogramms zu vermitteln, also dass sich ein roter Faden durch verschiedene Elemente des Tages zieht. Es klappt super! Gestern wurde aus Zeitungspapier das königliche Essen von Nebukadnezzar samt Weinflasche und das Gemüse aus Israel gebastelt und gleich für ein Anspiel am Abend verwendet. Heute geht es um den ersten Traum von Nebukadnezzar und so steht ein „Dream-Game“ auf dem Programm.<br />
Mit dem Geländespiel gestern erregten wir die Aufmerksamkeit einiger Patienten vom INF-Hospital, auf dessen Gelände wir sind. Es war eine schweißtreibende Angelegenheit wegen der Hitze und dem vielen Rennen. Doch die Nepalis sind nicht klein zu kriegen: Völlig erschöpft nach dem Geländespiel starteten sie nach einer 10-Minuten-Pause die nächste Spielrunde!<br />
Heute Abend feiern wir „Nepali New Year“ mit einigen Sketchen und Lagerfeuer – Bin gespannt, ob wir 4 so lange durchhalten!<br />
Gesundheitlich geht es Susanne und mir wieder viel besser. Die Tabletten zeigen ihre Wirkung, worüber wir sehr froh sind! Palan, ein Malaysischer Missionar, den wir am Sonntag trafen, ermutigte uns: „Now you are real missionaries!“<br />
Heute stehen für uns Workshops auf dem Programm und Abel und Archi werden mit einer Gruppe Nepalis beginnen, das Ishtar-Tor von Babylon nachzubauen. Mal sehen, was da im Laufe der nächsten Tage entsteht!</p>
<p>Ein herzliches „Namaste!“ nach Deutschland!<br />
Eva</p>
<p>P.S.: Noch ein kleines Update: Abel hat sich heute wohl etwas zu viel Sonne gegönnt… Jetzt geht es ihm nicht so gut und wir haben ihm Bettruhe verordnet. Hoffentlich lässt der Sonnenstich bald wieder nach! Es ist sehr heiß hier tagsüber – auch die Nepalis leiden unter der Hitze, obwohl sie es ja mehr gewöhnt sind als wir.</p>
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		<title>Sonntag abend, 20:30.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kühlender Wind weht leicht durch die mit Gitter ausgestatteten Fenster und vertreibt langsam die Hitze des Tages. Noch ist jeder von uns beschäftigt mit seinen letzten Vorbereitungen für das Camp, das morgen früh um 8:00 mit Materialtransport beginnt. Eva sitzt am Küchentisch und schreibt im Kerzenschein (Stromausfall) eine Geheimschrift mit Milch (improvisiert aus Kaffeeweißer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kühlender Wind weht leicht durch die mit Gitter ausgestatteten Fenster und vertreibt langsam die Hitze des Tages. Noch ist jeder von uns beschäftigt mit seinen letzten Vorbereitungen für das Camp, das morgen früh um 8:00 mit Materialtransport beginnt. Eva sitzt am Küchentisch und schreibt im Kerzenschein (Stromausfall) eine Geheimschrift mit Milch (improvisiert aus Kaffeeweißer – funktioniert aber auch!) auf Papier: „God has the power“ – eine Vorbereitung für ihren Workshop „Wie man Geheimschriften und Rätsel erstellt“. Abel sitzt links neben mir und futtert Instant-Noodles, eine kurze Unterbrechung während seiner Input-Ausarbeitung zum Thema „Gewogen und zu leicht befunden“. Ob das Thema und das Essen wohl etwas miteinander zu tun haben? <img src='http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Während wir zu dritt diese Sätze zusammen basteln, gesellt sich Archi dazu. Da er keinen Hunger auf Instant-Nudeln hat, greift er zu einer hochbegehrten Mango und teilt mit uns! Ich bin fertig mit meinen Vorbereitungen für morgen und schlürfte genüsslich nebenher einen Kaffee. Morgen wird ein voller Tag für mich: Tagesleitung, Morgenprogramm mit Wegführung aus Jerusalem, unterwegs eine Schulung mit Daniel 1 „Wie versteht man biblische Erzähltexte “ mit einer Andacht, Schnitzeljagd und nachmittags ein Geländespiel „Bau dir ein neues Leben in Babylon auf“. Nun haben wir uns alle am Küchentisch versammelt und werden uns noch eine Zeit zum Beten nehmen. </p>
<p>„Archi, was hast du das letzte Mal gebloggt? Ok, du hast noch nicht geschrieben, dass wir uns Freitag abend mit Palan zum lecker Essen getroffen haben?“ Leider kam Eva nicht mit, denn ihr Magen-Darm-Trakt machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Und auch ich, Susanne, habe seit 3 Tagen damit zu kämpfen, Archi etwas weniger und Abel so gut wie gar nicht.<br />
Samstag ist hier Gottesdienst und so gingen wir die 20m über die Wiese zur Nayagaun Church, um mit ca. 400 nepalesischen Geschwistern Gott anzubeten. Etwas ungewohnt für uns saßen wir nach Männer und Frauen getrennt die 2 Stunden auf dem Boden. Erstaunlicherweise übersetzte ein Bruder ins Englische, doch sprach er so undeutlich, dass wir nach ein paar Minuten hochkonzentriertem-Zuhörens-und-absolut-nichts-Verstehens unsere Bibeln aufschlugen und unsere eigene Predigt hielten. Im Anschluss wurden wir eingeladen, bei der Taufe dabei zu sein und so drängten wir uns mit einem Drittel der Gemeinde in 3 Busse, um eine halbe Stunde über holprige Straßen zu einem nahegelegenen See zu fahren. Zurück, machten wir uns an die Vorbereitungen zum Pizza und Rollkuchen backen, hatten wir doch das Team der Vorbereitungswoche eingeladen. Für einen Abend konnten wir sie überzeugen, dass es auch noch andere Leckereien außer Dal bhat gibt!<br />
Auch heute ging das Feiern weiter: Chanmans (Leiter von Indreni-Ministry) jüngerer Bruder heiratete letzte Woche eine Inderin und so wurde heute in Nepal nachgefeiert. Die ganze Gemeinde war eingeladen und so auch wir. Als Hochzeitessen gab es…? Richtig, dal bhat! <img src='http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Recht wohl fühlten wir uns deshalb in der großen Masse, weil wir etliche Jugendliche vom Camp her kennen. Der Nachmittag gehörte allerdings dann den Vorbereitungen fürs Camp. </p>
<p>Ab morgen heißt es nun sehr früh aufstehen, noch vor Sonnenaufgang, denn der Camptag beginnt um 6:00 mit Stiller Zeit.  Wir freuen uns, wenn ihr das Camp im Gebet begleitet.<br />
Bis bald, Susanne</p>
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		<title>Die Planung ist beendet</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 15:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Programm für das Camp steht! Und dass nach knapp vier Tagen Planung! Gestern und Vorgestern wurde ganz modern auf einer 1m x 2,5m großen Multi-Touch fähigen multimedia Arbeitsfläche geplannt. Diese Fläche ist portabel, sehr leicht und total intuitiv zu bedienen. Meistens hängt sie an der Wand aber zum Arbeiten wird sie abgenommen und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Programm für das Camp steht! Und dass nach knapp vier Tagen Planung! Gestern und Vorgestern wurde ganz modern auf einer 1m x 2,5m großen Multi-Touch fähigen multimedia Arbeitsfläche geplannt. Diese Fläche ist portabel, sehr leicht und total intuitiv zu bedienen. Meistens hängt sie an der Wand aber zum Arbeiten wird sie abgenommen und auf den Boden gelegt. Dann kann jeder Elemente hinzufügen (mit einem Filzschreiber), entfernen (mit Papier überkleben) oder verschieben (abreissen und wo anders hinkleben). So ist ein multifunktionaler Plan entstanden. Von Weitem sieht man die Woche im Überblick. Vergrößert man ihn (indem man näher tritt) erkennt man mehr Details wie z.B die Zuständigkeiten. Um euch an der revolutionären  Arbeitsweise teilhaben zu lassen, hier ein Foto von unserer Planungsoberfläche an.</p>
<p><a href='http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-content/img_6694-klein.jpg' title='unsere riesige multi touch Arbeitsfläche'><img src='http://www.wiedenest.de/wordpress/wp-content/img_6694-klein.thumbnail.jpg' alt='unsere riesige multi touch Arbeitsfläche' /></a></p>
<p>Der Tag Heute war relativ unproduktiv - wobei ich glaube dass dieses Gefühl ein rein deutsches ist. Wir haben ein Spiel zur Probe gespielt, die Nepalis sind dann los Material für die Freizeit zu besorgen und wir haben den halben Tag lang gebraucht um Zutaten für eine Pizza zusammenzukaufen.<br />
Morgen (am Samstag) ist Gottesdienst, dann findet eine Taufe statt und weil wir dann ja schon an einem See sind gehen wir gleich anschließend schwimmen. Am Abend haben wir die nepalischen Mitarbeiter dann zum Pizza-Essen eingeladen (die Zutaten haben wir ja jetzt).<br />
Am Sonntag findet eine Hochzeit statt bei der so ziemlich alle involviert sind. Angeblich werden wir auch noch eingeladen. Na ja, es werden rund 1000 Gäste erwartet, da fallen vier Ausländer nicht ins Gewicht.</p>
<p>Archi</p>
]]></content:encoded>
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