Brückenbauer in São Paulo

Ponte ist portugiesisch und heißt auf Deutsch übersetzt Brücke. Als Brückenbauer verstehen sich Julia Bolzhauser und ihr Team mit dem Projekt des christlichen Berufstrainings Ponte für Jugendliche und junge Erwachsene aus den Favelas (Armenvierteln) in São Paulo. Der Bogen soll geschlagen werden, denn Bildung kostet in Brasilien viel Geld und ist somit der Unterschicht weitgehend verschlossen. Dies führt die jungen Menschen oft auf falsche Wege. Konsequenzen sind Drogendealen oder Kriminalität. Ponte will die 16-24 Jährigen dazu befähigen selbst Verantwortung für sich und ihre Familie zu übernehmen, in dem sie eine gute Arbeitsstelle finden und somit auf ehrliche Art und Weise ihr Geld verdienen können.

Ablauf des Kurses

In dem einjährigen Kurs wird zwanzig jungen Brasilianern geholfen ihr Potenzial zu entfalten, zu erkennen was Gott in sie hineingelegt hat und nachhaltige Fachkenntnisse für das spätere Arbeitsleben zu erlernen. Tragende Basis des Kurses sind christliche Werte wie Ehrlichkeit und Respekt. Wichtige Unterrichtseinheiten werden zu Arbeitsbereitschaft, Verhalten und Motivation gehalten. Fachlich wird in den Bereichen IT und BWL unterrichtet. Nach erfolgreich abgeschlossenem Kurs werden die Jugendlichen in eine erste Arbeitsstelle vermittelt.

Die Projektinitiatorin

Julia Bolzhauser (Foto von Oliver Bürkle) hat nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin ein freiwilliges Jahr in einer Mission mit Randgruppen in São Paulo gemacht, danach drei Jahre an der biblisch-theologischen Akademie Wiedenest studiert und lebt seit 2013 als Missionarin in Brasilien. Unterstützung erfährt sie vor Ort durch zahlreiche Ehrenamtliche, die beispielsweise einen Werbefilm drehen oder ihre Kenntnisse aus den Fachbereichen „spenden“, um als Lehrer dem Berufstraining zu dienen. Zudem stehen die Pastoren aus Julias Gemeinde hinter dem Projekt und unterstützen, wo sie können.

Finanzierung

Qualitativ gute Berufsausbildung ist in Brasilien eng verbunden mit einer finanziell guten Ausgangssituation. Aus diesem Grund setzt das Projekt die Ausbildungskosten so gering wie möglich an, die mittellosen Jugendlichen bezahlen nur einen symbolischen Monatsbeitrag. Die Auszubildenden gehen, neben dem abendlichen Unterricht, tagsüber einer Beschäftigung nach, wie etwa dem Aushelfen im Supermarkt. Mit ungelernten Arbeiten verdienen sie so Geld, um die Familie finanziell zu unterstützen.

Das Projekt baut zu 100 Prozent auf Spenden auf. Monatlich werden ca. 6800 € für die Projektrealisierung benötigt um alle Kosten zu decken. Darin inbegriffen sind etwa einmalige Ausstattungsmaterialien wie Laptops, Einrichtungsgegenstände oder die monatliche Mietzahlungen. Für mehr Informationen geht es hier zur Webseite des Projekts, auch auf Facebook erscheinen aktuelle Meldungen!

Die Investition in Bildung schenkt Menschen langfristig eine neue Zukunftsperspektive, bringt Hoffnung und Licht in die Dunkelheit der Favelas und hilft der sozialen Ungerechtigkeit entgegen zu wirken. Helfen Sie mit!

– Julia, deutsche Mitbegründerin des Projekts

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