Nichts ist mehr wie es war...

„Vieles lief bei mir im letzten Jahr nicht nach Plan – oder besser gesagt: nicht nach MEINEM Plan! Ein Rechtsstreit rund um das Schulzentrum in Paraguay - meine Einsatzstelle und die darauffolgende Umstrukturierung der Schule - ist nur ein Beispiel dafür.

Doch vielleicht hat gerade dieses Unerwartete mein Jahr in Paraguay so eindrücklich, lehrreich und unvergesslich gemacht. Für mich steht fest: Unter diesen Umständen konnte ich sehr viel lernen und mich weiterentwickeln. Ich musste mich aus meiner Komfortzone wagen und oft spontan auf unbekannte Situationen einlassen, zum Beispiel, wenn es hieß ‘Sarah, in fünf Minuten muss Profe Rosana (Lehrerin der zweiten Klasse) zu einem Termin, kannst du dann ihre Klasse betreuen?‘. Vor allem aber habe ich gelernt, auf Gott zu vertrauen und zu wissen, dass er spätestens rechtzeitig hilft, nach SEINEM Timing, oft unerwartet oder anders als erhofft, aber er ist bei jedem Schritt dabei, auch im von Deutschland aus im 10.000 km entfernten Paraguay.

Der tägliche Umgang mit Menschen jeden Alters und in unterschiedlichsten Lebensphasen hat mich geprägt, manchmal herausgefordert und vor allem bereichert. Die Gastfreundschaft der Paraguayer hat mich tief beeindruckt: Persönliche Beziehungen haben einen sehr hohen Stellenwert und man trifft immer auf offene Türen – oft in aller Einfachheit, z.B. beim Terere-Trinken (traditionelles Matetee-Getränk)  und Reden, aber dafür mit sehr viel Herzlichkeit und Zeit, die sich die Leute dort gerne nehmen.

Ein Bild, das sich für immer in meiner Netzhaut eingebrannt hat, ist der Abschied am Flughafen in Asunción. Nichtsahnend trafen wir dort ein und wurden von ca. fünfzig lieben paraguayischen Weggefährten verabschiedet. Diese Geste der Wertschätzung bedeutet mir sehr viel, hat mir aber auch das Herz schwer gemacht und den Abschied nicht gerade erleichtert. Was bleibt, ist eine unbeschreiblich große Dankbarkeit angesichts der vielen tollen Menschen, die wir kennen lernen und für die Momente, die wir erleben durften in einer zweiten Heimat am anderen Ende der Welt.“

 

— Sarah, Paraguay

Erfahrungsberichte von Freiwilligen

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Esther in Ungarn

"Bei mir muss man wohl von einem „Spezial-Fall“ sprechen. Meine zweite Muttersprache ist Ungarisch und ich absolviere gerade mein Einsatzjahr in Ungarn. Für viele, die einen Kurzzeiteinsatz planen, ist es wichtig, weit weg zu sein, in eine andere Kultur zu verschmelzen und Abenteuer zu erleben. Aber selbst ein Land, das wir glauben zu kennen, bietet uns so viel, wenn wir auf einmal darin leben müssen ... Weiterlesen

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Damaris in Paraguay

"Paraguay ist ein ganz besonderes, warmes Land: bei bis zu 40 Grad ist nicht nur das Klima warm, sondern die Paraguayer strahlen selbst eine bewundernswerte Wärme aus! Sie sind sehr herzliche und gastfreundliche Menschen! ... Weiterlesen

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Sarah in Paraguay

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