Nothilfe für Nepal

Nothilfe für Nepal

Hilfe für Betroffene nach der schweren Sturzflut im Norden Nepals  

Am 26. August 2026 kam es durch einen Gletscherkollaps an der Grenze von Nepal zu Tibet zu einer Sturzflut mit riesiger Flutwelle, die verheerende Schäden angerichtet hat. In Nepal kamen mehr als 1400 Menschen ums Leben, weitere 5000 werden noch vermisst. Besonders schwer getroffen ist die Infrastruktur im Norden Nepals: Häuser, Straßen, Brücken und Wasserkraftwerke wurden zerstört, was sowohl die Rettungsarbeiten als auch die Versorgung abgelegener Regionen erschwert. Viele haben Familienangehörige und Freunde sowie all ihr Hab und Gut verloren.

Auch unsere Geschwister vor Ort leiden sehr unter der Situation, zwei Gemeinden wurden komplett zerstört und weitere beschädigt. Mehr als 150 Gläubige sind ums Leben gekommen oder werden noch vermisst.

Langjährige Zusammenarbeit

Nepal liegt uns sehr am Herzen, denn unsere Verbindung zu Land und Leuten reicht viele Jahrzehnte zurück. Bereits 1957 sandte Wiedenest die ersten Missionare nach Nepal. Seitdem waren insgesamt über 60 Wiedenester Missionare in Nepal tätig. Über die vielen Jahre sind Beziehungen gewachsen, Freundschaften entstanden und enge Partnerschaften aufgebaut worden. Mit unseren Partnerorganisation vor Ort arbeiten wir bereits seit vielen Jahren zusammen. In Abstimmung mit lokalen Kirchen und deren Netzwerken sowie lokalen Behörden arbeiten sie an gemeinsamen Hilfsaktionen und Verteilungen. Der momentane dringende Bedarf liegt vor allem bei sicheren Unterkünften, Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie Medikamenten und seelsorgerlicher Begleitung der Überlebenden.

Raju Adhikari, der Leiter unserer Partnerorganisation ACN berichtet:

„Trotz großer Herausforderungen stehen die Kirchen an vorderster Front der Hilfsmaßnahmen. Lokale christliche Netzwerke koordinieren die Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und Unterkünften. Andere haben Freiwillige mobilisiert und versorgen betroffene Familien mit Notfallhilfsgütern. Wir bitten euch demütig um euer anhaltendes Gebet und um Spenden, soweit es euch möglich ist, damit wir gemeinsam Hoffnung dorthin bringen können, wo Verzweiflung vorherrscht, und das Zeugnis der Kirche in Nepal aufrechterhalten können. Denn wir sind gerettet, um andere zu retten, und geben die Liebe und das Mitgefühl weiter, was wir empfangen haben, damit Leben wiederhergestellt und der Glaube gestärkt werden kann – selbst inmitten von dieser Katastrophe.“

Norbu aus dem oberen Rasuwa, direktes Opfer der verheerenden Sturzflut:

„Meine Familie und ich wurden durch ein Wunder vor dem Tod gerettet. In unserer Siedlung mit 76 Menschen haben nur 56 überlebt. Ich wurde tief unter Trümmern begraben, als das Hochwasser über meinen Kopf hinwegrauschte und mich bewusstlos zurückließ. Ich kann mir nicht vorstellen, wie auch meine Familie überlebt hat. 36 Stunden lang hatten wir nichts zu essen. Auf der verzweifelten Suche nach Wasser fanden wir nur schlammige Pfützen. Einmal kratzten wir Schlamm vom Eis ab und aßen es, um zu überleben. Später entdeckten wir eine kleine Quelle, die uns endlich genug zu trinken gab. Alle unsere Leute wurden fortgerissen, zusammen mit unseren Tieren und unserem Hab und Gut. Nichts blieb übrig, nicht einmal die Kleidung, die wir am Leib trugen – sie wurde uns von der Wucht der Flut weggerissen. Jetzt erkenne ich den wahren Wert des Lebens und wie wenig Besitz und Reichtum zählen. Ich möchte mit Gott leben, seine Liebe mit anderen teilen und mein Leben damit verbringen, zu helfen, wo immer ich kann.“

Wir bitten euch demütig um euer anhaltendes Gebet und um Spenden, soweit es euch möglich ist, damit wir gemeinsam Hoffnung dorthin bringen können, wo Verzweiflung vorherrscht, und das Zeugnis der Kirche in Nepal aufrechterhalten können.

Alle unsere Leute wurden fortgerissen, zusammen mit unseren Tieren und unserem Hab und Gut. Nichts blieb übrig, nicht einmal die Kleidung, die wir am Leib trugen. Jetzt erkenne ich den wahren Wert des Lebens und wie wenig Besitz und Reichtum zählen.

Unsere Partner vor Ort

Gemeinsam mit diesen erfahrenen Partnern möchten wir Hilfe dorthin bringen, wo sie jetzt am dringendsten gebraucht wird.

International Nepal Fellowship (INF Nepal)

INF Nepal setzt sich seit 1952 besonders für arme und benachteiligte Menschen ein – durch medizinische Versorgung sowie Programme zur Gesundheitsförderung. Auch in der aktuellen Notsituation leistet INF medizinische Hilfe für betroffene Menschen.

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Asal Chhimekee Nepal (ACN)

Asal Chhimekee Nepal bedeutet "guter Nachbar", wurde von der Allianz der Gemeinden in Pokhara gegründet und engagiert sich seit 2003 für Menschen am Rande der Gesellschaft in Nepal – unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Katastrophenhilfe. ACN verfügt über langjährige Erfahrung in der Soforthilfe nach Naturkatastrophen. Durch praktische Hilfe wollen sie besonders auch in der aktuellen Situation Gottes Liebe zeigen. 

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Elijah Counselling and Training Center (ECTC)

Elijah Counselling & Training Center ist ein seelsorgerliches Beratungs- und Ausbildungszentrum in Nepal, das 2010 gegründet wurde. ECTC hat die Vision, dass die Menschen in Nepal auf emotionaler, sozialer und geistlicher Ebene ein stabiles Leben führen können. Sie planen gerade, wie sie die Flutopfern durch Seelsorge und psychologische Katastrophenhilfe unterstützen können.

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Human Development & Community Services (HDCS)

Human Development & Community Services engagiert sich in Nepal seit 1991 besonders für benachteiligte Menschen – unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Katastrophenhilfe. Durch medizinische und seelsorgerliche Unterstützung sowie praktische Hilfe möchte HDCS Menschen in schwierigen Lebenssituationen beistehen und ihnen neue Hoffnung geben. Dabei ist es HDCS ein Anliegen, Gottes Liebe durch konkrete Hilfe und Anteilnahme sichtbar werden zu lassen.

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ACN und INF arbeiten gemeinsam an der Verteilung von Hilfsgütern, wie Decken, Hygieneartikeln, Kleidung und Lebensmitteln. Dabei konnten sie bereits über 3500 betroffenen Personen im Bezirk Uttagaya helfen.

Ich möchte für Nepal spenden!

Du kannst ganz einfach über dieses Formular spenden – oder direkt auf unser Konto überweisen. Danke für deine Unterstützung!

Forum Wiedenest e.V.
IBAN: DE71 3846 2135 2202 7000 15
BIC: GENODED1WIL
Zweck: 61920 Nothilfe Nepal

KONTAKT

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Ute Gieske
02261/406-197

gieskenoSpam@wiedenestnoSpam.de

Wir gehen verant­wortungs­voll mit Spenden um

Für Forum Wiedenest als ordentliches Mitglied sowohl der „Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen“ (AEM) als auch des auf Mission in Deutschland ausgerichteten Verbands „netzwerk-m“ sind die Spendengrundsätze der Deutschen Evangelischen Allianz bzw. der AEM verbindlich. Auf ihre Einhaltung lassen wir uns in zweierlei Weise prüfen: einmal durch die von uns beauftragte Wirtschafts­prüfungs­gesell­schaft und zusätzlich durch ein neutrales Prüfgremium, welches die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) eingerichtet hat. Das Prüfzertifikat für die Einhaltung der Spendengrundsätze wurde uns bislang durchgängig erteilt, zuletzt im Januar 2025 nach Prüfung der zurückliegenden Jahre. Es ist gültig bis zum 31. Dezember 2027.


Das Zertifikat soll den Spendern die Gewähr dafür geben, dass die von der Deutschen Evangelischen Allianz aufgestellten „Grundsätze für die Verwendung von Spendenmitteln“ eingehalten werden. Darin ist z.B. geregelt, dass die Spenden grundsätzlich entsprechend der Zweckbestimmung des Spenders verwendet werden. Lediglich bei Überdeckung eines Kontos können Spendenmittel auch anderweitig eingesetzt werden. Die Verwaltungskosten von Forum Wiedenest betrugen zuletzt 5,3 Prozent der Gesamteinnahmen aus gewöhnlicher Tätigkeit. Nach der Skala der Beurteilung der Angemessenheit der Verwaltungskosten entsprechend den Spendengrundsätzen sind Verwaltungskosten bis zu 10 Prozent der Gesamteinnahmen als niedrig zu klassifizieren. Weitere Grundsätze betreffen die Personalvergütung, den Umgang mit Adressen oder die Spendenwerbung. Wir berücksichtigen grundsätzlich die Zweckbestimmung, die Spender beim Überweisungsauftrag angeben. Gehen für einen bestimmten Zweck mehr Spenden ein, als für seine Erfüllung erforderlich sind, werden sie für einen ähnlichen Spendenzweck verwendet. Grundsätze der Evangelischen Allianz für die Verwendung von Spendenmitteln und der Öffentlichkeitsarbeit können hier nachgelesen werden.

Als größtenteils spendenfinanziertes Werk sind wir dankbar für die uns anvertrauten Mittel und setzen diese wirtschaftlich ein. Das bedeutet, dass wir mit den eingesetzten Ressourcen einen größtmöglichen Nutzen anstreben. Daher nutzen wir alle internen Möglichkeiten zu sinnvollen Einsparungen und zur Steigerung der Einnahmen. Gleichzeitig setzen wir zur Steigerung unserer Effizienz arbeitssparende Technik ein.

Wir setzen die uns zur Verfügung gestellten Spendenmittel zielorientiert, zweckmäßig und nur in dem zur Erfüllung der Aufgaben notwendigen Umfang ein. Die Verwaltungskosten halten wir dabei in einem sachlich angemessenen Rahmen. Wir beziehen die Bewertung von Risiken in unsere Planung mit ein, minimieren sie und sichern uns, soweit wirtschaftlich sinnvoll, dagegen ab.

Bei der Mittelweiterleitung an Dritte setzen wir bei unseren Partnerorganisationen vor Ort ebenso hohe Standards voraus und stellen, soweit es möglich ist, die satzungs- und bestimmungsgemäße Verwendung unserer Zuwendungen sicher.

Wir gehen verantwortungsvoll mit den uns zur Verfügung gestellten Geldern um. Wir lehnen jegliche Art von Korruption, Veruntreuung und Zweckentfremdung ab und tun alles, um unseren Förderern die bestimmungsgemäße Verwendung ihrer Spenden zusichern zu können. Mit einem sogenannten "Service-Anteil" decken wir die Kosten für die persönliche Begleitung und Betreuung von Missionaren und Missionsprojekten. Dieser beträgt 9 % der dafür eingehenden Spenden. Eine Ausnahme bilden Missionare in Deutschland. Hier sind es 7 %. Eine transparente Rechnungslegung vom Forum Wiedenest e.V. soll die recht- und satzungsmäßige Mittelverwendung in unserem Werk nachweisen.