Abenteuer Zeltlager gemeinsam erleben

Eine Woche lang zusammen in Zelten wohnen, auf offenem Feuer kochen, Holzbauten errichten und Natur pur erleben. Eine große Tour, gemeinsames Singen am Lagerfeuer oder der Lagerband und spannende Geländespiele haben ein gemeinsames Ziel - sie stärken den Zusammenhalt und machen es leicht, neue Freunde zu finden. Außerdem gibt es viel Spaß und Action, Zeit für Auseinandersetzung mit der Bibel und Möglichkeiten Gott kennen zu lernen und zu erleben. Das alles und noch viel mehr ist SOLA.

SOmmer LAger gibt es in ganz Deutschland. Engagierte Christen aus verschiedenen Gemeinden und Kirchen arbeiten zusammen und bereiten mit viel Aufwand jedes Jahr ein neues Lagerthema vor. So leben die Teilnehmer in einem Jahr als Sklaven in Rom oder als Israeliten in Babylon, im anderen Jahr als Schauspieler in Hollywood oder als Siedler auf dem Weg nach Oregon. Durch die Verknüpfung mit der Botschaft der Bibel kommt man ganz natürlich ins Gespräch über Gott und das eigene Leben.

Fragen & Antworten

1988 begann der spätere wiedenester Mitarbeiter Hans Brandt, erlebnisorientierte Sommerlagerarbeit in Deutschland durchzuführen: Ein Lager in Crailsheim - 30 motivierte Mitarbeiter - 80 Teilnehmer. Diese Art Lagerarbeit kam super an und begeisterte andere Christen. Heute gibt es ca. 50 SOLAs in ganz Deutschland.

Im Allgemeinen wird erwartet, dass Hin- und Rückfahrt von den Eltern selbst organisiert werden. 

Wir leben in Gruppen mit einer Größe von ca. 25 Teilnehmern plus sechs bis acht Mitarbeitern. Wir nennen diese Gruppe "Familien". In jeder Familie gibt es vier bis fünf Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. acht Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke usw. Dazu steht reichlich Material zur Verfügung. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche gekocht werden. Während des ganzen Lagers steht ein Topf mit Getränk zur freien Verfügung. Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen (i.d.R. Kaltwasser, Ausnahmen möglich) sowie Plumpstoiletten.

Wir bieten ein intensives Programm bestehend aus Spiel und Sport (z.B. Nachtgeländespiel, Mega-Kicker, Volleyballplatz), Lagerromantik (Lagerfeuer, Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht), Geistliches Leben (Singen, Andacht mit Gespräch, Gebetszeiten, Mitarbeiter mit offenen Ohren). Außerdem findet in den meisten Lagern eine Zwei-Tages-Tour statt. Mal zu Anfang der Woche, mal mittendrin. Mit Rucksack und Schlafsack ist man als Gruppe unterwegs, übernachtet unter freiem Himmel, löst Aufgaben, sucht den Weg oder wird verfolgt. Alles spielerisch im Thema und doch echt. Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden verschiedene Feste und der Bunte Abend gefeiert; dort ist Stimmung beim Singen mit der Lager-Band; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung. Für viele ist diese Gemeinschaft wichtiger als alles andere.

Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern. Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meistens löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir natürlich Kontakt mit den Eltern auf.

Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann. Für uns als Mitarbeiter sind Anrufe unter Umständen eine zusätzliche Belastung, da wir ganz für die Kids da sein wollen.

Nicht viele, aber einige wichtige. Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Zigaretten, Alkohol und Drogen. Auch legen wir Wert auf einen respektvollen Umgang der Geschlechter miteinander, also ohne Intimitäten. Außerdem erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen.

  • Durch persönliche Hilfe: Bis zuletzt werden Mitarbeiter gesucht. Aber auch im Küchen- oder Materialbereich gibt es oft noch freie Plätze. Dabei ist weniger das Alter, sondern vielmehr das Herz entscheidend.
  • Durch materielle Hilfe: Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen: z.B. Marmelade, Feuerholz, Reinigungsmittel oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen, ...
  • Durch geistliche Hilfe: Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen. Während des Lagers kann eine Postkarte oder Anruf sehr Mut machend sein. Vielen Dank im Voraus.

SOLAPEDIA

Die Solapedia ist eine von vielen SOLAs gemeinsam genutzte Know-How-Sammlung und Austauschplattform. Verschiedene SOLA-Themen, technische Anleitungen, Bilder und ein Forum sollen vor allem neu entstehenden Sommerlagern eine Möglichkeit bieten, an das Wissen und die Erfahrung bereits bestehender SOLAs anzuknüpfen. 

Die SOLAPEDIA ist passwortgeschützt, Zugang haben Leitungsteam-Mitarbeiter der einzelnen SOLAs. Schreibt uns, wenn ihr als SOLA mitmachen wollt. 

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SOLA-Mitarbeiterin

Die SOLA-Leidenschaft begeisterte die Kinder, schweißte die Jugend neu zusammen und sprang auch auf die restliche Gemeinde über.

SOLA-Mitarbeiterin

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